Stornogebühren zurückholen!

Ihr langersehnter Urlaub ist ins Wasser gefallen und Ihr Reiseveranstalter behält Ihre Anzahlung unter Berufung auf Stornopauschalen in den AGBs zurück?
Wir holen Ihre Stornokosten zurück – easy und ohne Risiko!

Pauschalreisen Bild

Stornierung der Reise

Eigene Stornierung der Reise

Das Leben steckt manchmal voller Überraschungen: Wenn ein Ereignis die Urlaubsplanung durchkreuzt, bleibt einem oft nichts anderes übrig, als den gebuchten Urlaub kurzfristig abzusagen.
Damit nicht genug: Reiseveranstalter verlangen zum Teil horrende Stornogebühren, so dass man vom Reisepreis fast nichts zurückbekommt.
In vielen Fällen werden Stornogebühren nach aktueller Rechtsprechung völlig zu Unrecht erhoben bzw. fallen zu hoch aus.
Auch ohne Reiserücktrittsversicherung können häufig Stornogebühren zurückgefordert werden! Trotz in den AGBs enthaltener Klauseln zu Stornopauschalen haben wir erfolgreich Ansprüche auf Erstattung der Stornogebühren gegen Reiseveranstalter geltend gemacht.
Wir prüfen kostenfrei und unverbindlich für Sie, ob SIe einen Anspruch darauf haben, die von Ihnen geleistete Anzahlung vollständig oder zumindest anteilig zurückzuerhalten.

Stornierung der Reise durch Reiseveranstalter

Ihre Pauschalreise ist vom Reiseveranstalter abgesagt worden?
Wir helfen Ihnen, Ihre Anzahlung und ggfs. Schadensersatzansprüche gegen den Reiseveranstalter geltend zu machen – auch wenn der Reiseveranstalter Ihnen eine Alternativreise angeboten hat.

Stornierung wegen Reisemängeln

Haben Sie sich wegen vom Reiseveranstalter angekündigter Reisemängel dazu entschieden, Ihre Reise gar nicht anzutreten?
Oder war der Aufenthalt für Sie wegen Reisemängeln so unzumutbar, dass Sie Ihre Reise frühzeitig abgebrochen haben? In vielen Fällen steht Ihnen sogar eine Erstattung wegen entgangener Urlaubsfreude zu.
Wir prüfen kostenfrei Ihre Ansprüche.

Holen Sie sich eine kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung ein.

Frequently Asked Questions

Bitte füllen Sie diesen Fragebogen aus, wenn Sie Ihre Reise vor Reiseantritt storniert haben. Rechtlich betrachtet handelt es sich dabei um einen Rücktritt vom Reisevertrag gem. § 651h BGB. Sie sind hier auch richtig, wenn Sie die Reise wegen angekündigter Reisemängel gar nicht erst angetreten oder abgebrochen haben (sogenannte Kündigung der Reise gem. § 651n BGB). Wir setzen auch Ansprüche bei einer Stornierung der Reise durch Ihren Reiseveranstalter durch.

Falls Sie daneben Probleme mit Ihrer Flugreise hatten, können Sie hier ebenfalls Angaben machen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aktuell nur Ansprüche von Reisenden durchsetzen, die eine Pauschalreise gebucht haben. Eine Pauschalreise ist gegeben, wenn mindestens zwei Reiseleistungen zusammen gebucht werden (z.B. Beförderung, Beherbergung, Vermietung von Fahrzeugen, touristische Leistungen). Kreuzfahrten werden rechtlich stets als Pauschalreisen behandelt. Eine individuell gebuchte Reise liegt dann vor, wenn der Reisende einzelne Leistungen (z.B. Flug und Hotelübernachtung) getrennt voneinander bucht. Ansprüche bestehen hier nur gegenüber dem jeweiligen Vertragspartner. Bei einer Buchung im Ausland kann das Recht des jeweiligen Reiselands gelten.

Bei der Buchung einer Pauschalreise besteht im Gegensatz zu einer Online-Bestellung von Waren kein Widerrufsrecht, wie das Amtsgericht Idstein entschieden hat (Az.: 31 C 201/13). Dies hat zur Folge, dass bei einer StornierungIhrer Reise vor Reiseantritt (rechtlich betrachtet ein sog. Reiserücktritt gem. § 651h BGB) grundsätzlich Gebühren anfallen, unabhängig vom Zeitpunkt der Erklärung des Rücktritts von der Reise.

In einigen Fällen sind Sie von der Pflicht befreit, eine angemessene Stornierungsgebühr zahlen zu müssen. Grundsätzlich ist das der Fall, wenn am Reiseziel Umstände auftreten, welche die Durchführung Ihrer Reise erheblich beeinträchtigen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Ein erheblicher Ausbruch einer Pandemie, wie zB. der COVID-19-Pandemie
  • Naturkatastrophen
  • Eine nicht unwesentliche Änderung Ihrer Reiseleistungen
  • Eine Preisänderung, es sei denn, der Reiseveranstalter kann diese begründen mit gestiegenen Beförderungskosten für Kerosin und Sprit, höheren Abgaben wie Hafen- und Flughafengebühren und geänderten Wechselkursen

Sie können Ihre Reise ohne Angabe von Gründen jederzeit stornieren. Grundsätzlich müssen Sie jedoch mit Stornierungsgebühren rechnen. Sollte Ihre Reise von erheblichen Mängeln betroffen gewesen sein und haben Sie die Reise deshalb nicht angetreten oder abgebrochen, schulden Sie dem Reiseveranstalter keine Stornierungsgebühren. Die Stornierung kann schriftlich (auch per E-Mail) oder telefonisch sowohl gegenüber dem (Online-)Reisebüro als auch gegenüber dem Reiseveranstalter erfolgen.

Wann Ihre Reiserücktrittskostenversicherung greift, ist in den jeweiligen Allgemeinen Versicherungsbedingungen geregelt. Dies ist regelmäßig in folgenden Konstellationen der Fall:

  • Sie oder ein(e) Mitreisende(r)/naher Angehöriger sind nach Abschluss der Versicherung unerwartet erkrankt
  • Sie oder ein(e) Mitreisende(r)/naher Angehöriger hatten unerwartet einen Unfall
  • Sie oder ein(e) Mitreisende(r) haben eine Impfung nicht vertragen
  • Schwangerschaft
  • Unerwartete Kündigung des Arbeitsplatzes durch den Arbeitgeber
  • Bestimmte Eigentumsschäden, wie z.B. ein Wohnungsbrand

Sollten Sie Ihre Reise vor Reisebeginn aus persönlichen Gründen storniert haben (sog. Rücktritt vor Reisebeginn gem. § 651h BGB), verjähren Ihre Ansprüche nach drei Jahren, beginnend mit dem Ende des Jahres, in dem Sie die Reise abgesagt haben. Auch bei einem Reiserücktritt durch den Reiseveranstalter gilt die dreijährige Verjährungsfrist.

Wenn Sie Ihre Reise wegen Reisemängeln gar nicht erst angetreten oder abgebrochen haben (sog. Kündigung der Reise gem. § 651l BGB), verjähren Ihre Ansprüche nach zwei Jahren, beginnend mit dem Tag, an dem die Pauschalreise dem Vertrag nach enden sollte. Der Reiseveranstalter darf diese Frist nicht durch Allgemeine Geschäftsbedingungen verkürzen.

Von einem Pauschalreisevertrag können Sie grundsätzlich jederzeit ohne Angabe von Gründen zurücktreten, allerdings sind Sie dann zur Zahlung einer angemessenen Entschädigung verpflichtet. Grundsätzlich kann die COVID-19-Pandemie laut der Rechtsprechung jedoch einen unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umstand darstellen, der zu einem entschädigungsfreien Rücktritt nach § 651h Abs. 3 BGB berechtigt. Ein starkes Indiz kann dabei eine vom Auswärtigen Amt ausgesprochene Reisewarnung für das betreffende Gebiet sein. Allerdings ist dabei zu beachten, dass mit dem weltweiten Rückgang der Infektionsschutzmaßnahmen seit 2022/23 außergewöhnliche Gründe nunmehr sehr schwer begründet werden können. Aktuell wird ein entschädigungsloser Rücktritt unter Berufung auf die Corona-Pandemie also kaum noch möglich sein. Gerne prüfen wir aber bei in der Vergangenheit stornierten Reisen für Sie, ob Sie aufgrund der Corona-Pandemie zu einem entschädigungslosen Rücktritt berechtigt waren.