Reisemängel während Ihrer Pauschalreise?

Ist Ihr Urlaub nicht so gelaufen, wie Sie es erwartet haben?

Wir holen Ihr Geld zurück – easy und ohne Risiko.

Reisemängel

Mängel der Unterkunft

Ihre Unterkunft ist von Reisemängeln betroffen

Wer kennt das nicht: Man freut sich auf den wohlverdienten Urlaub – und dann läuft etwas nicht wie geplant: Die Urlaubsruhe wird durch Baulärm gestört oder Ihr Zimmer ist von Ungeziefer befallen.
Wir prüfen kostenfrei und unverbindlich für Sie, ob Sie einen Anspruch auf Reisepreisminderung gegen Ihren Reiseveranstalter haben, und wenn ja, in welcher Höhe.

Wir setzen Ihre Rechte ohne Kostenrisiko durch!

Frequently Asked Questions

Bitte füllen Sie diesen Fragebogen aus, wenn Sie mit Reisemängeln jeder Art zu kämpfen hatten und Ihren Aufenthalt wie geplant fortgesetzt haben.

Falls Sie auch Probleme mit Ihrer Flugreise hatten, können Sie hier ebenfalls Angaben machen.

Aktuell setzen wir nur Ansprüche von Reisenden durch, die eine Pauschalreise gebucht haben. Eine Pauschalreise ist gegeben, wenn mindestens zwei Reiseleistungen zusammen gebucht werden (z.B. Beförderung, Beherbergung, Vermietung von Fahrzeugen, touristische Leistungen). Kreuzfahrten werden rechtlich stets als Pauschalreisen behandelt. Eine individuell gebuchte Reise liegt dann vor, wenn der Reisende einzelne Leistungen (z.B. Flug und Hotelübernachtung) getrennt voneinander bucht. Ansprüche bestehen hier nur gegenüber dem jeweiligen Vertragspartner. Bei einer Buchung im Ausland kann das Recht des jeweiligen Reiselands gelten.

Voraussetzung für eine Reisepreisminderung gem. § 651m BGB ist zunächst das Vorliegen eines Reisemangels. Ein Reisemangel ist gegeben, wenn die Istbeschaffenheit von der Sollbeschaffenheit nachteilig abweicht. Es muss daher ein Vergleich zwischen geschuldeter Leistung und tatsächlich erbrachter Leistung hergestellt werden.

Zudem ist gem. § 651o BGB erforderlich, dass der Reisende der Reiseleitung vor Ort bzw. dem Reiseveranstalter an seinem Sitz den Mangel unverzüglich nach dessen Feststellung, d. h. nicht erst am Ende der Reise, anzeigt.

Häufig auftretende Mängel, für die Sie eine Reisepreisminderung einfordern können, sind beispielsweise:

Ungeziefer

Baulärm

Ausgefallene Klimaanlage

Verschmutzte Zimmer

Ersatzunterkunft, d.h. Ihr Reiseveranstalter hat Sie in einer anderen als der von Ihnen ursprünglich gebuchten Unterkunft untergebracht

Je nach Mangel können unterschiedlich hohe Reisepreisminderungen vom Reisenden gefordert werden. Die Höhe der zulässigen Reisepreisminderung hängt grundsätzlich davon ab, wie stark der Mangel den Urlaub beeinträchtigt hat.

Leider lässt sich nicht pauschal sagen, welcher Reisemangel den Reisepreis um wie viel Prozent mindert. Ein wenig Orientierung geben zwar die Kemptener Reisemängeltabelle oder Würzburger Tabelle bei Kreuzfahrten, die wichtige Gerichtsentscheidungen und die darin enthaltenen Minderungsquoten auflisten. Am Ende sind jedoch die individuellen Umstände jedes einzelnen Falles für die genaue Höhe der Reisepreisminderung ausschlaggebend.

Der Gesetzgeber hat vorgesehen, dass der Reisende bei Vorliegen eines Reisemangels grundsätzlich eine Mängelanzeige zu erstatten hat. Die Wahrung einer bestimmten Form ist für die Mängelanzeige nicht erforderlich, allerdings empfiehlt es sich natürlich aus Beweisgründen, die Mängelanzeige schriftlich zu erstatten. Richtiger Ansprechpartner für die Mängelanzeige ist die in Ihren Reiseunterlagen benannte Kontaktstelle. Im Zweifel sollten Sie sich an die Reiseleitung, das Reisebüro oder den Reiseveranstalter wenden – eine Mängelanzeige bei der Hotelrezeption ist nicht ausreichend! Durch die Mängelanzeige soll der Reiseveranstalter über ihm womöglich nicht bekannte Mängel informiert werden, um ihm die Gelegenheit zur Beseitigung des Mangels zu geben oder Ihnen eine angemessene Alternative anzubieten. Nur in Ausnahmefällen ist eine Mängelanzeige nicht nötig, z.B. wenn dem Reisenden keine örtliche Reiseleitung für eine Mängelanzeige zur Verfügung steht. Falls Sie den Mangel nicht direkt vor Ort angezeigt haben, werden wir prüfen, ob eine Ausnahme von dieser Verpflichtung vorliegt.

Mit Ersatzunterkunft ist eine Unterkunft gemeint, in der Sie Ihr Reiseveranstalter wegen fehlender Verfügbarkeit Ihrer ursprünglich gebuchten Unterkunft untergebracht hat.

Wenn Ihr Reiseveranstalter Sie nach einem von Ihnen angezeigten Reisemangel in eine andere Unterkunft umquartiert, hat er damit Ihren Reisemangel beseitigen wollen. Bitte geben Sie in diesem Fall an, welche Reisemängel in Ihrer ursprünglich gebuchten Unterkunft auftraten, die zum Umzug geführt haben. Sie werden im weiteren Verlauf Gelegenheit haben, Angaben zu dem Umzug in eine andere Unterkunft zu machen.

Der Erfolg Ihres Rechtsstreits hängt maßgeblich von der Beweislage ab. Da Sie im Rahmen eines Gerichtsprozesses für den Beweis des Vorliegens von Reisemängeln zuständig sind, wird das Gericht nicht zu Ihren Gunsten entscheiden, wenn Sie den Mangel nicht beweisen können.

Wichtig ist dabei, dem Gericht durch äußerst detaillierte Tatsachenangaben verdeutlichen zu können, welcher Reisemangel in welchem Zeitraum der Reise und welcher Intensität vorgelegen hat. Dem Gericht muss auch aufgezeigt werden, inwiefern Ihre Reise durch den Reisemangel beeinträchtigt wurde. Pauschale Aussagen wie z.B. „die Unterkunft entsprach nicht den Anforderungen der gebuchten Kategorie“ oder „das Hotel war schmutzig“ oder „die Verpflegung entsprach nicht dem Standard der gebuchten Kategorie“ oder “das Zimmer wurde nicht ordentlich gereinigt” sind also nicht ausreichend für eine erfolgreiche Geltendmachung von Ansprüchen. Dasselbe gilt für Zeitangaben: Aussagen wie „die Heizung ist zeitweise ausgefallen“ oder „teilweise wurden im Hotel Bauarbeiten durchgeführt“ reichen nicht aus. Für einen erfolgreichen Prozess müssen Sie vielmehr akribisch genau festhalten, wann der Reisemangel aufgetreten ist, z.B. durch Führung eines Lärmprotokolls.

Bitte stellen Sie uns daher alle Beweise zur Verfügung, die Sie im Streitfall vorlegen könnten: Fotos oder Videos von Reisemängeln, Belege über eine erfolgte Mängelanzeige, Korrespondenz mit dem Reiseveranstalter, Anschriften von Zeugen, die den Reisemangel bestätigen können etc.

Ihre Ansprüche aus einer mangelhaften Reise verjähren zwei Jahre nach der Beendigung der Reise. Der Reiseveranstalter darf diese Frist nicht durch Allgemeine Geschäftsbedingungen verkürzen.